Im Rennsport war damals der schon sieben Jahre alte Einzylinder TT 250 unschlagbar. Da hatte Carlo Guzzi den Einfall, zwei derartige Triebwerke zu einem Halbliter Aggregat zusammenzufügen. Das Layout des Motors war allerdings originell. Um Platz zu sparen und eine gute Kühlung zu erreichen, standen die Zylinder in einem Winkel von 120 Grad! Diese Rennmaschine blieb bis 1951 im Einsatz
und wurde zu einer der erfolgreichsten Rennmaschinen in der Geschichte der Firma überhaupt.
1975 wurde die sportliche Le Mans vorgestellt, die sich zu einem Klassiker entwickelte und von der es bis Ende der 80er vier Versionen gegeben hat. Sie wurde von der eher klassischen 1000 S abgelöst. Dazwischen kam die Umrüstung einiger Modelle (und später aller) auf elektronische Einspritzung.